Index of /pub/projects/T-DSL
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Parent Directory 19-Feb-2008 10:59 -
README 04-Jan-2000 09:03 10k
mssclampfw.o 12-Sep-2000 07:35 3k
pppoed-0.42-0.i386.rpm 21-Dec-1999 08:35 26k
Titel: T-DSL (T-ISDN-DSL) mit Linux und PPP over Ethernet (PPPoE)
Aktuelle Installationsinstruktionen finden Sie auch unter:
http://sdb.suse.de/sdb/de/html/hoe_adsl_pppoe.html
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Anliegen:
Sie haben eine TDSL-Zugang von T-Online (T-DSL, T-ISDN-DSL)
und möchten diesen von Linux aus nutzen. Sie haben eine
Ethernetkarte in Ihren Rechner eingebaut und mit dem
T-DSL-Modem verbunden.
Vorgehen:
SuSE bietet dazu das Paket pppoed an, das ab der SuSE
Version 6.3 verwendet werden kann.
PPP over ethernet für Linux ist allerdings noch in einem
frühen, experimentellen Stadium.
Wir möchte an dieser Stelle darauf hinweisen, daß wir
deshalb nicht garantieren können, daß es erfolgreich genutzt
werden kann.
Es ist damit auch nicht Bestandteil des
Installationssupports, welcher sich auf ein Standardsystem
ohne experimentelle Komponenten bezieht.
Zur Stabilisierung und Weiterentwicklung von PPP over
ethernet kann auch Ihr Erfahrungsbericht oder Feedback an
uns beitragen.
Installation
Mit folgenden Schritten installieren Sie PPPoE auf Ihrem
SuSE Linux Rechner:
1. Sie brauchen keinen Kernel zu kompilieren. Die
notwendigen Patches sind in den SuSE Standardkernel
bereits enthalten.
2. Sie benötigen eine neue Version des pppoe-Paketes. Diese
erhalten Sie im Internet unter den Adressen
ftp://ftp.suse.com/pub/projects/T-DSL/pppoed-0.42-0.i
386.rpm und
http://www/de/support/download/updates/63_update.html
Es ist 26 Kb groß und paßt auch auf eine Diskette.
Wenn kein Internetanschluß zur Verfügung steht, kann das
Paket in Ausnahmefällen direkt bei SuSE bezogen werden.
Installieren Sie das neue Paket mit YaST. Wählen Sie den
Menüpunkt
Installation festlegen/starten -> Pakete einspielen
Zum Beispiel:
Sie haben das neue Paket auf Diskette. folgende Schritte
sind notwendig:
1. Starten Sie YaST
yast
2. Wählen Sie den Menüpunkt
Installation festlegen/starten -> Pakete einspielen
3. Drücken Sie Enter um das Quelle-Menü zu öffnen
4. Wählen Sie Floppy und das auf der Floppy vorhandene
Dateisystem und das Floppy-Device.
5. Wählen Sie das Paket pppoed-0.42-0.i386.rpm und
markieren Sie es mit der Leertaste.
6. Starten Sie die Installation mit F10
Hinweis:
o Das Paket pppoed Utility für die Verwendung
von T-DSL(ADSL/PPPoEx) aus der Serie n von der
SuSE6.3 Distribution ist für T-DSL von
T-Online nicht geeignet.
o Die Datei README.SuSE wurde zu diesem
SDB-Artikel umgearbeitet und ist deshalb nicht
im neuen Paket enthalten.
7. Konfigurieren Sie nun Ihre Ethernetkarte, wie im
Kap. 6.1 im Handbuch beschrieben.
Sollte der Typ des Netzwerks nicht eth0 sein,
müssen Sie dem PPPoE-Daemon dies mitteilen (s.u.)
Sie können für die IP-Adresse Ihres Rechners eine
beliebige IP-Adresse eingeben. Sie wird nicht
weiter verwendet.
Ebenso ist die Netmask nicht relevant.
Behalten Sie am besten die voreingestellten Werte
bei.
Wichtig ist, daß das Feld Adresse default-Gateway
(falls notwendig): leer bleibt.
8. Um das neue Modul automatisch zu laden, sollte in
die Datei /etc/modules.conf die Zeile
alias char-major-144 pppox eingetragen werden.
9. Starten Sie nun Ihren Rechner neu.
10. Loggen Sie sich als Benutzer root ein
11. Passen Sie die Datei /etc/ppp/options an.
Sehen Sie im Abschnitt Options nach, welche
Änderungen Sie an dieser Datei vornehmen müssen.
12. Tragen Sie in die Dateien /etc/ppp/pap-secrets und
/etc/ppp/chap-secrets Ihren Loginnamen und Ihr
Passwort ein.
Dazu muß in beide Dateien eine Zeile eingetragen
werden, die aus dem Loginnamen, einem Stern und dem
Passwort besteht. Die Einträge werden durch
Tabulator getrennt.
Also:
<Loginname> * <Passwort>
Wie der Loginname bei T-Online gbildet wird, können
Sie im Handbuch Kap. 7.4.5 (Hinweise zu T-Online)
nachschlagen.
13. Wenn Ihr Provider nicht dynamische
IP-Adressenvergabe unterstützt (T-Online
unterstützt dies) muß noch der Nameserver
konfiguriert werden.
Starten Sie YaSt und wählen Sie das Menü
"Administration des Systems -> Netzwerk
konfigurieren -> Konfiguration Nameserver" und
tragen Sie hier die absolute IP-Adresse(n) des
(der) Nameserver(s) ein. Dies ist auch im Handbuch
Kap. 3.6.3 beschrieben.
14. Starten Sie nun die Verbindung, indem Sie
/usr/sbin/pppoed eingeben.
Wenn Sie ein anderes Netzwerk-Device als eth0
verwenden, müssen Sie /usr/sbin/pppoed mit der
Option -I ethX aufrufen. X ist die Nummer des
Devices.
Die Verbindung kann nur als Benutzer root aufgebaut
werden.
15. pppoed stellt nun die Verbindung zu Ihrem Provider
her, genauer gesagt zu dem Access Concentrator, dem
Server Ihres Providers.
Danach wird der pppd-Daemon automatisch gestartet.
Dieser führt u.a. die Authentifizierung durch und
handelt die IP-Adressen für die Internetverbindung
aus.
16. Nach dem Start von pppd können Sie die Verbindung
ins Internet nutzen und z.B. Netscape starten.
17. Beendet wird die Verbindung mit einem Kill-Sigal an
den pppoed Prozeß:
killall -TERM pppoed
oder durch einen Timeout, wenn eine gewisse Zeit
keine Daten übertragen werden. Sehen Sie dazu auch
die idle-Option in der Datei /etc/ppp/options
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Diagnose
1. Vor dem Start sollte die Ausgabe von route -n in der
Spalte Gateway keine gültge IP-Adresse stehen (nur
0.0.0.0).
2. Starten Sie pppoed mit debug-Option
pppoed -D -d 9
3. Beim Verbindungsaufbau gibt pppoed Meldungen am
Terminalfenster aus und schreibt sie in die
Syslog-Datei.
4. pppd stellt seine Meldungen in die Syslog-Datei.
Starten Sie
tail -f /var/log/messages vor dem Verbindungsaufbau, um
die Meldungen der Syslog-Datei zu betrachten. Folgende
Meilensteine sollten erreicht werden:
1. Dec 24 00:00:00 Erde pppd: pppd 2.3.10
started by hoe, uid 0
=> unser pppd wird gestartet
2. Dec 24 00:00:00 Erde pppd: sent [LCP ConfReq
id=0x1 ]
=> unser pppd wird sendet Pakete
3. Dec 24 00:00:00 Erde pppd: rcvd [LCP ConfReq
id=0x1 ]
=> die Gegenstelle sendet Pakete
4. Dec 24 00:00:00 Erde pppd: rcvd [IPCP
ConfAck id=0x1 ]
=> Die Authentifizierung war erfolgreich
5. Dec 24 00:00:00 Erde pppd: local IP address
192.168.1.1
=> Die IP-Adressen wurden dynamisch zugewiesen
6. Dec 24 00:00:00 Erde pppd: Script
/etc/ppp/ip-up started (pid1010)
5. Der pppd sollte nun einen Gateway Eintrag an die
Routingtabelle angehängt haben. Das können Sie wieder
mit route -n überprüfen.
6. Wenn Ihr Provider dynamische IP-Adressenvergabe
unterstützt (z.B. T-Online) sollte die Datei
/etc/resolv.conf gültige Nameservereinträge enthalten.
Typisch bei T-Online ist z.B. die Zeile
nameserver 194.25.2.129
7. Testen Sie Ihren Zugang mit
ping -c10 194.112.123.200
und anschließend mit
ping -c10 www.suse.de
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Sollten Probleme mit der Konfiguration auftreten, gibt es
noch weitere Mittel zur Analyse und zur Problembehebung:
* Sie können die übertragenen Pakete ansehen mit
tcpdump ether proto 0x8863 '||' ether proto 0x8864
Die Ausgabe sieht ähnlich aus wie: 18:11:28.478641
0:0:1c:b5:74:38 Broadcast 8863 60:
1109 0000 0004 0101 0000 0000 0000 0000
0000 0000 0000 0000 0000 0000 0000 0000
0000 0000 0000 0000 0000 0000 0000
Sehen Sie dazu auch auf die Seite
http://www.suse.de/~bk/PPPoE-project.html
* Da die Software noch im experimentellen Stadium ist,
können Fehlverhalten in der neuesten Version behoben
sein. Sie erhalten diese bei
http://www.davin.ottawa.on.ca/pppoe/
* Infos über PPPoE und weitere Lösungen für PPPoE finden
Sie auf
http://www.suse.de/~bk/PPPoE-project.html
* Lesen Sie auch die Dokumentation des Paketes. Sie finden
sie unter /usr/doc/packages/pppoed/ auf Ihrem Server
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Optionen in der Datei /etc/ppp/options
* Kommentieren Sie die Zeile
crtscts
aus. Sie sollte dann folgendermaßen aussehen:
#crtscts
* Der Wert idle wird verwendet, um die Verbindung zum
Provider automatisch zu schließen, wenn die angegebene
Anzahl von Sekunden keine Daten übertragen werden.
Voreingestellt ist der Wert 600 Sekunden. Er sollte auf
Ihre Bedürfnisse angepaßt werden.
Bitte beachten Sie, daß die Verbindung nur automatisch
ab- aber nicht aufgebaut werden kann. Automatische
Einwahl (Dail-on-demand) ist in dieser Version von pppoe
noch nicht möglich.
* Der folgende Abschnitt muß hinzugefügt werden:
# general options
# this is a must
user "<loginname>@t-online.de"
sync
local
nocrtscts
noauth
usepeerdns
mru 1490
mtu 1490
# this is recommended
defaultroute
hide-password
nodetach
#
# switch off all compressions
# this is a must
noaccomp
nopcomp
# this is recommended
novj
novjccomp
nobsdcomp
nodeflate
noccp
Sie müssen dabei <loginname> durch Ihren Loginnamen
ersetzen.
1. ftp://ftp.suse.com/pub/projects/T-DSL/pppoed-0.42-0.i386.rpm